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Pressebericht 10 September 2020

H2 Bordeaux Projekt

 

Unterstützung der Europäischen Kommission bei der Entwicklung des Wasserstoffsektors in der Region Nouvelle-Aquitaine

Signature H2 Bordeaux

Storengy, der Hafen von Bordeaux und NEXEYA erhalten Unterstützung von der Europäischen Kommission zur Entwicklung des Wasserstoffsektors in der Region Bordeaux.

Das Projekt zur Entwicklung des Wasserstoff-Sektors im Hafen von Bordeaux, das von Storengy, der Hafenbetreibergesellschaft Grand Port Maritime de Bordeaux und NEXEYA getragen wird, hat einen weiteren Schritt hinter sich gebracht. Nach Unterzeichnung eines Vereinbarungsprotokolls letzten Januar hat die Initiative H2Bordeaux eine Ausschreibung zur Co-Finanzierung der ersten Studien zur Nutzung von Wasserstoff im Hafengebiet gewonnen, die Teil des europäischen CEF-Programms (Connecting Europe Facility) ist und von der europäischen Agentur Inea gesteuert wird (diese Agentur betreut die Programme der EU in den Bereichen Transport, Energie und Telekommunikation).
Das Projekt zur Nutzung von Wasserstoff in der Region Bordeaux wurde von der Europäischen Kommission dank seiner Innovationskraft und der Förderung einer weltweiten Kreislaufwirtschaft unter 262 weiteren eingereichten Projekten ausgewählt. Diese Unterstützung äußert sich durch eine Co-Finanzierung durch die Europäische Union in Höhe von 50 % des Gesamtbetrages der Studien, der sich auf 750.000 Euro beläuft.
Dieser Fortschritt unterstützt die Ambitionen der Partnerschaft mit dem Industriebetrieb Nouryon, bei dessen Herstellung von Natriumchlorat durch Sole-Elektrolyse (das Salz wird durch den Hafen von Bordeaux importiert) große Mengen an Wasserstoff anfallen. Durch die Nutzung der 3.000 Tonnen erzeugten Wasserstoffs werden die Industrie und Mobilität ökologischer und der Wasserstoff-Sektor in der Region Nouvelle-Aquitaine strukturierter gestaltet.
Die bis September 2020 laufenden Studien haben das Ziel:
- das Potential der Wasserstoffnutzung im Bereich des Hafens von Bordeaux zu Zwecken der Mobilität (an Land und zu Wasser) und stationärer Verwendungen zu bewerten;
- die Entwicklung des Wasserstoff-Sektors und insbesondere Anbieter von Lösungen zu unterstützen;
- ein Referenzprojekt zu schaffen, das als Grundlage für eine bessere Wiederholbarkeit ähnlicher Projekte in anderen Häfen dient;
- die Umrüstung und den Bau von Wasserstofffahrzeugen voranzutreiben. Dieses Projekt ist Teil der Wasserstoff-Strategie, die von der französischen Regierung am 8. September 2020 im Rahmen des Konjunkturpakets für eine kohlenstofffreie Industrie und Mobilität.